Röderhof-Laden, natürlich gut einkaufen...

Rosenkohl, Blattsalate, Feigen

Rosenkohl

Zugegeben: Rosenkohl ist kalorienreicher als andere Kohlgemüse. Das macht aber nichts: schließlich ist es Herbst und wir können uns gern ein Fettpolster zulegen. Rosenkohl ist klein – der kleinste unter den Kohlgemüsen. Gleichwohl ist er besonders wertvoll, denn er gehört zu den sogenannten „Starkzehrern“, soll heißen: er ringt dem Boden ab, was der Boden herzugeben hat. Rosenkohl ist extrem vielseitig und hat einen der höchsten Vitamin C-Gehalte aller Gemüse. Kalzium und Kalium, Carotinoide, Fluor, Kupfer, Magnesium, Mangan, Zink und Eisen, die Vitamine A, B1, B2, C, E, K und Folsäure gehören zur Grundausstattung. Ballaststoffe und deutlich mehr Eiweiß, als andere Gemüsesorten, zeichnen die Röschen außerdem aus. 200 g Rosenkohl liefern den Tagesbedarf an Folsäure. Vor rund 190 Jahren wurde Rosenkohl zum ersten mal in der Nähe von Brüssel gezüchtet. Aus Kohlsorten, die heute keiner mehr kennt. Die Röschen bestehen aus einer Menge dicht aneinander liegender Blätter, deren Strunk bei der Zubereitung kreuzförmig eingeschnitten werden sollte: der besseren Garung wegen. Die Beerensaison ist vorbei, da bietet sich Rosenkohl als Alternative an: Bestellen Sie bei uns Rosenkohl aus norddeutscher Produktion.

Blattsalate

Der Regen ist jetzt durch. Trotzdem: es ist herbstlich und so müssen wir uns langsam darauf einstellen, dass es mit den regionalen Waren weniger wird. In der kommenden Woche werden wir zwar insgesamt noch über ausreichende Mengen an regional erzeugten Salaten verfügen. Allerdings erwarten wir, dass nicht immer alle Sorten in der gewünschten Menge lieferbar sind.

Feigen

Feigen sind extrem empfindlich, weshalb sie stets von Hand geerntet werden und auch nur von kurzer Haltbarkeit sind. Ihre Heimat sind die Länder rund um das Mittelmeer. Der Feigenbaum, ein anspruchsloser Geselle aus der Gattung der Maulbeergewächse, findet sich mit kargen Böden und häufiger Trockenheit gut zurecht. Auf Dünger kann ein Feigenbaum seit jeher verzichten. Der würde die Äste wachsen lassen, für mehr Früchte jedoch würde es nicht reichen. Mitarbeiter der Harvard-Universität in Cambridge haben festgestellt, dass Feigen im Westjordanland bereits vor 11.400 Jahren gezüchtet worden sein müssen. Planmäßiger Getreideanbau ist dagegen erst vor 10.500 Jahren nachgewiesen. Damit dürften Feigen die ersten kultivierten Pflanzen der Menschheitsgeschichte sein. In christlichen Überlieferungen ist die Feige die einzige namentlich genannte Pflanze des „Garten Eden“. Die Früchte des Feigenbaumes werden reif geerntet, daher ihre Empfindlichkeit. Sie ist eine gute Quelle für Carotin und die Vitamine der B - Gruppe. Vitamin C ist mit 3mg/100g nicht gerade üppig vertreten. Macht aber nichts, dafür gibt es Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Genossen wird die Feige mit oder ohne Schale, ganz, wie’s beliebt. Wir bieten Feigen aus Südfrankreich und Griechenland an.