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Auberginen, März, Petersilie

Auberginen

Am Anfang waren sie weiß. Und ziemlich klein, etwa so klein wie ein Hühnerei. Was ihnen den Namen „Eierfrucht“ einbrachte. Die Katalanen sagten: „albergínia“, was aus dem arabische al-bagingan hergeleitet wurde, schließlich war die Iberische Halbinsel im Mittelalter von Arabern besetzt, die Solanum melongena im Gepäck hatten. Was der europäischen Kultur nicht zum Nachteil gereichte. Durch Lautverschiebung entstand der Begriff Aubergine. Mit der Zeit wurden immer neue Formen in allerlei Farbkombinationen gezüchtet - in Südeuropa sind die unterschiedlichen Formen und Farben überall präsent. Bei uns findet der Verbraucher leider meist nur die dunkelviolette Variante, schade eigentlich. Für den Rohkostsalat sind Auberginen nicht geeignet, denn sie enthalten Solanin, eine schwachgiftige Verbindung, die uns auch davon abhält, unreife Kartoffeln oder Tomaten zu essen. Beim Kochen geht der größte Teil des Alkaloids verloren. Bei zunehmender Reife der Aubergine wird es auch immer weniger. In einschlägigen Publikationen ist nachzulesen, das bei einer Dosis von 200mg erste Vergiftungserscheinungen auftreten können, es gibt jedoch noch andere Gründe, sich nach dem Verzehr von 3 kg rohen Auberginen unwohl zu fühlen. Galle und Leber freuen sich auf gekochte, gegrillte oder geschmorte Auberginen, denn die wirken ausgesprochen anregend auf die beiden Organe. Auberginen sollen heilend bei Rheuma und Ischias Schmerzen wirken - na ja, ist der Nerv aktuell eingeklemmt, hilft auch eine Aubergine nicht mehr recht weiter. Kehren wir auf den Boden der harten Fakten zurück. Auberginen enthalten Karotine, B-Vitamine, Vitamin C, besonders viel Kalium, dazu Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Magnesium, Bitterstoffe, Anthozyane und Phenolsäuren. Die Phenolsäuren sind aromatische chemische Verbindungen und befinden sich vor allem in den äußeren Schichten der Frucht und stabilisieren deren Zellen. Von diesen sekundären Pflanzen-stoffen profitiert auch die Gesundheit des Menschen. Bleiben Sie mutig und empfehlen Sie Ihren Kunden Auberginen. Kaufen können Sie die bei uns.

Es ist März und alles wird gut!

Es ist März, der Monat, der uns den Frühling bringt. Die Meteorologen können es gar nicht abwarten und legen den Beginn der ersehnten Jahreszeit schamlos auf den 1. März. Lässt sich leichter rechnen, sagen sie. Wird wohl stimmen, in der kalendarischen Wirklichkeit aber beginnt der Frühling erst am 21. März. Wir wollen uns aber nicht beklagen: die Sonnenstunden häufen sich dramatisch. Bei den Temperaturen hapert es noch ein wenig. Da sind Orangen gerade jetzt besonders gesund. Und vor allem haben die Sorten Tarocco aus Italien und Washington aus Italien oder Griechenland ihren geschmacklichen Höhepunkt erreicht. Bestellen Sie Orangen aus unserem Sortiment und bringen Sie die unter die Leute. Bei den Römern war der März der erste Monat im Jahr (darum heißen September [lat. septem = 7], Oktober [lat. octo = 8], November [lat. novem = 9] und Dezember [lat. decem = 10] so, wie sie heißen). Ein verlässlicher Monat, denn er fängt stets mit dem gleichen Wochentag wie der November an. In den Jahren, in denen der Februar nur 28 Tage hat, ist auch hier der Wochentag der gleiche.

Krause Petersilie

Ab sofort können wir Ihnen wieder krause Petersilie anbieten. Krause Petersilie eignet sich vor allem zum Dekorieren von Speisen. Im Griechenland der Antike wurden mit Petersilie auch Siegertypen dekoriert, zu der Zeit war die krause Petersilie aber noch nicht erfunden. Die krause Petersilie geht auf das Konto von mittelalterlichen Klosterbrüdern. Allzu oft taperten die Mönche, angefüllt mit dem klostereigenen Kräuterschnaps, durch ihre Klostergärten, um Petersilie zu schneiden. Wer aber kaum noch in der Lage ist, gerade zu stehen, kann die Petersilie leicht mit der Hundspetersilie verwechseln. Der Genuss dieses Krautes hat für den Menschen ziemlich fiese Folgen, allerdings ist die letale Dosis nicht so leicht zu erreichen: ein ausge-wachsenes Rind muss immerhin 15 kg vertilgen, bis es dem Toxin Aethusin erliegt, erfahren wir in der einschlägigen Fachliteratur. Bei Mäusen und Meerschweinchen hingegen wirke das Gift gar nicht. Probieren Sie es gar nicht erst aus und bestellen Sie bei uns krause Petersilie aus Italien.